MinaHarkness :: Was vom Tage übrig bleibt..

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Venom
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Venom »

„Eine Veränderung bewirkt stets eine weitere Veränderung.“ Machiavelli

Recht hat der Mann.
Nicht die Tugend fordert man von uns, sondern nur ihre Maske.
Wenn wir uns zu verstellen wissen, so ist man zufrieden.
- François, Comte de Sade -
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Marina
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Ich hoffe so sehr, dass es ein nächstes Mal geben wird.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Was mich an mir oft am allermeisten nervt, das ist meine Unfähigkeit. Diese innere Lähmung, die alles von mir abzutrennen scheint und mich, mitten im satten Bürgerleben, als unbewegten (bis leicht depressiven) Zuschauer zu erleben, der der Zeit beim Verrinnen zuschaut. Ich bin nicht richtig traurig, ich bin nicht unzufrieden, aber ich bin auch nicht in der Lage, dieses Leben zu genießen; diese verrinnende Zeit mit etwas zu erfüllen, das ich als ihr angemessen und befriedigend empfinden würde. Mir fehlt es im Grunde an nichts und dennoch sitze ich in meiner bratarschigen Dekadenz, inmitten all dieser zufriedenen Sattheit und ärgere mich über meine innere Taubheit. Taube Nuss. Ich weiß auch nicht. Die Schmerzen lassen nach, das Psychopathielevel fährt sich merklich immer weiter hoch. Ich wechsele den Modus. Das passiert immer, wenn ich auf der anderen Ebene endgültig am Anschlag bin. Das Dunkel übernimmt das Zepter und rettet die Heulsuse, Frau Seltsam, in mir vor dem Untergang. Und mit der Heulsuse verschwinden die Gefühle. Ich schaue zu und nehme es hin. Ich brauche Pause. Ich brauche die Dunkelheit. Sie ist alles was mich bewahren kann vor all dem Schmerz. Notausgang - von mir selbst. Ich verlasse mich und gehe stromern im Dunkel. Letztendlich bin und bleibe ich doch was ich wurde und damit nun bin. Es gibt kein Entrinnen vor sich selbst.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Toll. Selbst die Schulter schweigt fast vollständig. Also scheint selbst das mit dem emotionalen Status zu korrelieren, den ich in mir halten kann. Jetzt bin ich fast vollständig getrennt und mein Körper fühlt sich absolut genial an. Nichts zwickt und zwackt, die Muskeln sind gespannt, aber nicht unangenehm. Ich habe Lust auf meine Angebeteten. Und ich habe Hunger. Irgendwo, tief in mir, bin ich grundsätzlich schwer amüsiert. Und das Dunkel steht mir direkt gegenüber und fragt mich, ob ich mir wirklich eingebildet habe, dass ich als rührseliges Schoßhündchen Spaß haben könnte? Dann spannt es seinen Körper, ich strecke mich mit - und wir lachen. Willkommen zurück. Rette mich. Gegengift.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Ich muss aufhören mir etwas vorzumachen. Aus mir wird nie ein wirklich netter Mensch (mehr). Vermutlich war ich das auch niemals. Auch wenn die Heulsuse in mir das so gerne glauben will. Glauben will, dass, wäre ich nicht so gründlich zerstört worden, ich grundsätzlich ein netter Mensch war und das auch wieder würde werden können. Das Dunkel streift durch mich hindurch und bringt alle Lebensgeister zum Tanzen. Seine brachiale Gewalt ist in mir spürbar. Diese selbstgefällige Kraft, die vollkommene Selbstüberzeugung, der unbändige Wille, das Reich wieder vollends zu beherrschen. Es ist ein Dämon, aber der einzige wirklich Freund den ich habe, in einer Welt, die längst nicht mehr die Meine ist. Das Dunkel herrscht; auch über den Schmerz, den es unter seinen Füßen einfach so zermalmt. Es ist unbeeindruckt von all dem. Es ist der Überlebende, das, was all das überstand und es sagt, dass dieser Körper ihm gehört. Und versuche ich ihm diesen zu entziehen, dann tut es eben weh. Das ist alles. So einfach ist das. Illoyalität gilt nicht. Die Quittung kommt stante pede.

Dieses Etwas in mir, dieser dunkle Geist, er wurde geboren in jenen Stunden, in denen ein Kind innerlich abstarb und ein Wiedergänger auferstand. Ich kann nicht ohne das Dunkel sein. Das Dunkel ist die Brücke zwischen mir, meinem Körper und dieser Welt. Dumm nur, dass es die alleinige Herrschaft anstrebt. Das tut es immer; das ist seine Natur; der unbedingte unbeugsame Wille. Das Stärkste in mir. Elimination fällt aus. Ich kann nur hoffen, dass Kooperation gangbar werden wird. Die Heulsuse ist der letzte Rest (Mit)Menschlichkeit in mir. Sie ist das, weswegen das Dunkel überhaupt erst entstanden ist; um sie zu beschützen. Rational weiß ich das. Aber das Dunkel ist nicht nur rational. Es ist vielmehr brachial. Gemacht, um zu kämpfen, zu jagen, sich mit Klauen und Zähnen zu verteidigen; und zu töten. Und jetzt in meinem Innen nicht mehr abgeteilt, beide in einem Innenraum. Wenn das Dunkel beschließt, die Heulsuse zu fressen.. keine Ahnung. Die Spaltung war auch ein Schutzmechanismus. Einer vor mir selbst.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Die Nacht war okay. Das Dunkel eliminiert den Schmerz und was noch übrig bleibt, das interessiert nicht mehr. Ich schlafe einfach. Grinsend fragte es mich gestern, was ich denn glaube, welche Instanz in mir den Missbrauch ausgehalten hat und damit die Folter? Es ist der Meister des Schmerzes. Die Heulsuse, die hätte das nicht geschafft und ich schaffe es auch nicht, deshalb ist es ja nun wieder derartig präsent. Das Dunkel ist sehr gesprächig; das ist neu. So, als wolle es neu verhandeln. Ich ahne warum. Die Heulsuse und ich, wir haben etwas, das es will; das Mittel gegen Langeweile. Denn so, wie wir die Schmerzen nicht aushalten, hält das Dunkel die Langeweile nicht aus.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Der Denkfehler: Es geht nicht darum, mich nicht mit meinem Körper identifizieren zu wollen. Es geht darum, mich nicht mit dem Dunkel identifizieren zu wollen. Ich habe immer schon mit Imagination / Visualisierung gearbeitet. Das Dunkel, Frau Seltsam, alles in mir sind Bilder, sprechende, lebendige Bilder. So finde ich Zugang zu mir. Das Dunkel muss die Heulsuse / Frau Seltsam fressen. Und ich muss das Dunkel fressen. Damit habe ich dann endlich die Erkenntnis gefressen, dass das alles Eines ist. Dass das ich bin. Ich bin das alles. All das bin ich. Nichts davon existiert getrennt von mir. All das ist mitten in mir. Und ich stecke in diesem Körper, der ebenfalls ich ist. All das, all diese Bilder, sie sind nur Bilder, für das, was in mir ist. Die Spaltung war ebenso Illusion, wie es all diese Bilder sind. Arbeitshypothesen einer Psyche, die nur eines will, überleben. Ich bin das Dunkel. Und ich bin alles andere. Erkenntnis mag bei anderen Menschen Schmerz auslösen. Bei mir nimmt sie ihn weg. Dieser Damm bricht kontrolliert. Zum ersten Mal in meinem Leben. Bewusste, kontrollierte Sprengung. Booom. Irgendwo in mir ist ein Lachen.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Keine Schmerzen. Selbst die Schulter, die mich nun über Wochen quälte, sie schweigt. In mir die Ruine dieses Bollwerks an Abwehr, das ich heute früh eingerissen habe; willentlich. Wie oft schrieb ich, ich bin ein Psychopath? Wirklich glauben wollte ich es nicht. Nun weiß ich es. Will es wissen. Mein Körper fühlt sich gut an. Ich fühle mich gut an. Der Rest wird sich finden. Auch in diesem Manuskript, das ich nun endlich vollenden kann. Denn nun kann ich erklären, warum eine psychopathische Psyche ist, wie sie ist. Weil ich es in mir spüre und annehmen kann. Warum man siegen muss. Immer, irgendwie.. scheiß was auf die Kollateralschäden. Warum es gar nicht anders geht. Und warum man über Leichen geht; sogar seine eigene. Gar nicht anders kann. Die innere Logik. Puzzlestein für Puzzlestein. Nun bin ich auch mit den Handlungen des Dunkel identifiziert. Das Gewissen schlägt dennoch nicht an. Weil es nichts anzuschlagen gibt. Es ist alles nur eines - logisch. So grotesk, simpel und lächerlich logisch. Ich kann froh sein, dass der Angebetete mich nicht fortgesetzt auslachte. Er wusste das alles schließlich bereits lange vor mir.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Mundraub beim Angebeteten:

Thema England (und seine Inzidenz) ..

"London ist die Hölle. Drum herum ganz viel Land. Ich glaube ja, die ganzen Migranten, die verstecken sich alle in London."

Kopfkino. Ich lag lang. :grin:

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Mundraub beim Angebeteten:

Thema Dalai Lama ..

"Ich bin nicht erleuchtet. Ich bin verdunkelt."

Ja, Gebieter. Unbedingt! :lol:

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Heute ist es recht ruhig hier. Ich arbeite im Hintergrund und füge das zusammen, was das weitere Gerüst dieses Forums werden soll. Ich weiß, dass einige hinten überkippen werden, wenn deutlich wird, wie weit links ich wirklich stehe. Eigentlich bereits in der marxistischen Ecke. Allerdings auf einem sehr speziellen, eng begrenztem Themengebiet. Ich bin gegen die Überangepasstheit, gegen das Verbiegen von Menschen. Ich betrachte die Psychologie NICHT als ein Werkzeug die Menschen möglichst einzupassen und gleich zu schalten. Sondern, im Gegenteil, als wunderbares Mittel, um sich selbst zu entdecken und das eigene Sein, hat man es erst entschlüsselt, selbstbewusst zu leben. Damit bin ich rausgefallen aus der Mainstreampsychologie und lande dort, wo [Externer Link : bitte anmelden] schlussendlich zu verorten sein wird. Nämlich hier:
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Am Ende gehe ich doch noch in Rebellion zu all der Unterdrückung des individuellen Seins. Warum nur, wundert mich das nicht? :holy:

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Kategorie: Mundraub beim Liebsten

Thema grüne Politik und die dadurch entstehende Geldknappheit in vielen Haushalten, sowie die 16 Jährigen, die dann wählen dürfen, weil sich die Grünen wohl versprechen, dass die noch nicht so viel von der Geldknappheit ihrer Eltern merken und folglich dumm genug sind, die grünen Abzocker noch zu wählen. Während sie ansonsten immer hübsch bei den Eltern schnorren, was dann nicht mehr möglich sein wird.

Des Angebeteten lakonischer Kommentar:
<Zynismus on>
"Duhu, Papa, ich brauch was (Geld), für meine Geschlechtsumwandlung."
"Da, Sohn - das Messer."
<Zynismus off>

:hea:
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Dass ich mal mein altes Häuschen verkaufen würde, hätte ich nie gedacht. Aber wird wohl in absehbarer Zeit einen neuen Besitzer suchen. Genau wie der Rest unseres Besitzes. Unsere Zukunft liegt nicht mehr in Deutschland. Und was mich einerseits wehmütig stimmt, erleichtert mich andererseits ungemein. Meine Angebeteten schauen sich bereits Immobilien im Ausland an und fangen an zu planen. Hier geht es nicht mehr weiter, das ist uns heute allen klar geworden. Diese Regierung ist untragbar für uns geworden.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Janundso »

Und wo geht's hin?
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Mischa
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Mischa »

Wir haben zZ heiße Diskussionen was das angeht. Schließlich wollen wir nicht vom Regen in die Traufe. Männe und ich plädieren für nahes Ausland. Mina will nach Alaska. Landen werden wir jedenfalls irgendwo. :lol:

Grüßerles!
Mischa
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Hauptsache nicht mehr in DE! Ich bin so was von satt hier. :? Mir bleibt nur noch weitgehende Medienabstinenz, sonst kotze ich im Strahl.

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Anders_son
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Anders_son »

So wie ich das gelesen habe, prüft Frau VdL (vonderLeyen) gerade, ob die allgemeine Impfpflicht
europaweit eingeührt werden so.. Nur zur Info, dass man nicht vom Regen in die Traufe kommt.
LG Oxy
„Um Böses zu tun, muss ein Mensch zuallererst glauben, dass das, was er tut, gut ist.“
Alexander Solschenizyn

zitiert von Anders_son (ehemals Oxymon)
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Diese Tante habe ich ohnehin gefressen. Aber damit wird sie so sicher scheitern, dass mich das nicht einmal mehr aufregt. Die Schmierenkomödie steuert unaufhaltsam ihrem Ende zu und ich denke an Mathieu Segers, und daran, dass mir durch diesen Mann jetzt auch noch ein ganzer Kronleuchter aufgeht. Womöglich kann ich mich bald mal bei ihm persönlich bedanken. Wir werden sehen. Noch eruieren wir und zwar akribisch.

LG Mina
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Marina
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Der Marschplan nimmt Gestalt an, auch zeitlich. Ich hoffe, dass das reichen wird, aber Schnellschüsse enden selten konstruktiv. Insofern. M., der oft etwas wunderbar Väterliches hat, ganz ohne es zu wollen (vermute ich), nahm mich gestern kurz in den Arm, als ich eine mittelschwere Krise durchlebte, drückte mich und meinte: "Wir werden ganz leise, auf Zehenspitzen, das Land verlassen." Irgendwie habe ich mich dadurch deutlich beruhigt. Mir war tödlich übel. Etwas, das mich nur ereilt, wenn ich entweder tatsächlich einen Magen-Darm-Infekt habe oder psychisch komplett auf dem Zahnfleisch gehe. Gestern war Letzteres der Fall und eine Welle aus Ganzkörperschmerzen gesellte sich hinzu. Dieser Staat traumatisiert mich und zwar massiv. Und die Parolen, Kommentare, das ganze Geschrei der in Teilen überangepasst staatstreuen Bürger, die die Ungeimpften als neues Feindbild annehmen, lösen in mir derartige Hassgefühle aus, dass ich davon richtiggehend das Kotzen bekomme; im wahrsten Sinne des Wortes mittlerweile. Ich hoffe inständig, dass mich niemals irgendwer live auf eine Impfung anspricht, denn ich befürchte, dass ich dann eskaliere.

Natürlich, wie zum Glück immer bei mir, habe ich mich über Nacht deutlich stabilisiert und gehe zum Alltag über. Kümmere mich um die Müllentsorgung, um Team Hund und unser Frühstück. Belese mich, habe Telefonlisten abzuarbeiten und häusliche Pflichten zu erledigen. Der Tagesplan ist voll, wie im Grunde immer. Zu tun gibt es wahrlich genug. Allerdings habe ich immer öfter regelrechte Lähmungsgefühle, sehe ich mich mal wieder besonders perfiden oder resthirnfreien Artikeln, Kommentaren und Pamphleten gegenüber, wie sie dieser Tage inflationär grassieren. Meistens bin ich Mrs. Teflon, aber längst nicht immer. Und es wird weniger. Mein Fundament wackelt, was für mich traumatisch ist. Aber es gibt niemanden, den ich konkret dafür werde haftbar machen können. Für all die Nerven und das Geld, was mich das alles kosten wird. Indes diese Gesellschaft in meinem Ansehen sinkt und sinkt. Das, was sich nun zeigt, es widert mich zu tiefst an. So sehr, dass kein Bleiben für mich ist, in diesem Land. Wir werden das sehr planvoll und in Ruhe machen - aber wir werden es machen. Und danach werde ich mich endlich wieder frei fühlen. Befreit aus einem Albtraum.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Und manchmal findet sich etwas, das einen erleichtert. Ein [Externer Link : bitte anmelden] (achgut.com/artikel/wie_gesund_kann_angst_noch_sein), der mich etwas beruhigt. Daraus (und aus den Kommentaren) zitiert:
Den Hass einer „Dame“ im öffentlich-„rechtlichen“ Fernsehen, die Werbebanner und Memes, die Profilbilder mit Impfrähmchen und die Mahnsketche. Ich will etwas Nettes online lesen und werde zugeballert mit Impfwerbung. Und ich lese es. Beleidigungen derbster Coleur, Nötigung, Drängen, Respektlosigkeit und immer wieder die gleichen Worte. Dumm, asozial, Schwurbler, Verschwörungstheoretiker, Impfverweigerer. Sozialschmarotzer.

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Ich werde euren Beifall für Hass nicht vergessen, nicht eure Zustimmung für den elitären Kreis von Menschen erster Güte und ich werde die Beleidigungen nicht vergessen. Ich werde den Druck nicht vergessen, den ihr mir macht und all den anderen, die ihre Entscheidung gegen eine Impfung getroffen haben. Ich werde die Spaltung nicht vergessen, die ihr so beklatscht.

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Ich möchte diesen schulmeisternden dummdreisten Rechthabern gerne was richtig böses tun - und ich gebe zu - ich wünsche einigen, dass sie von dem Zeug übel krank werden. Ich weiß, dass man sowas nicht denken sollte, dadurch wird aber klar, wie schlimm es ist. Du darfst schon im zweiten Jahr nirgends mehr wirklich hin - schon aus Angst sich zwischen den geimpften Virenschleudern wirklich den Gong zu holen - und die reiben sich die Hände, falls man krank wird. Der Gang zum Zahnarzt war ein Spießrutenlaufen - obwohl die Zahnärztliche Vereinigung keine Richtlinie für G oder einen Test erlassen hat - aber wenigstens die Empfangsfrau - gehört zu den ‘Erziehenden’. Aggression, Verzweiflung, Mut, Arbeitsanfälle, oder nur noch Sofa und flennen - ist alles dabei. Ja und 15 KG mehr in zwei Jahren kenn ich auch - aber es sieht mich ja keiner mehr hinter unserer Hecke auf dem Grundstück. Sogar unsere Tiere schaffen keine innere Erdung mehr. Ja - und draußen interessiert das absolut keinen.

..

Wir werden dies niemals vergessen und haben dieser Gesellschaft den Rücken gekehrt. Unabhängig vom Ausgang dieses Krieges, wird unsere verbleibende Lebenszeit nicht ausreichen, denen zu verzeihen die uns als Schädlinge, Aussätzige und Gefährder bezeichnen und behandeln.

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JA, JA und nochmals JA! Ganz genau so ergeht es mir auch. Ich werde das nicht vergessen. Niemals.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Mischa »

Joah. Ich muss mich selber zensieren, sonst kriegen wir Probleme. Aber ich kann mich anschließen. Es ist vorbei. Das Kind liegt unwiderruflich im Brunnen. Nach Wochen der Todesangst sind wir jetzt nur noch wütend und manchmal schaue ich zum Fenster raus, wo es so schön ist und wo ich sterben wollte.

Dann fließen die Tränen und mein Bauch ist voll mit rotglühendem Zorn. Ich muss meine Heimat aus mir herausreißen. Diese Heimat die ich so lange gesucht hatte und endlich gefunden geglaubt habe. Und jetzt sowas. Nein, ich kann nicht schreiben, was ich mir mittlerweile fast täglich in glühenden Farben ausmale. Sonst holt man mich ab.

Ich werde nichts dergleichen tun. Aber davon träumen hilft ein wenig den Schmerz erträglicher zu machen.

Traurige Grüße...
Mischa
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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Die Faktenlage steht auf Entspannung. Die Medienlage auf Alarmismus, bis das Pferd endgültig zu Tode geritten ist. Grassierender Wahn im "besten Deutschland, das wir je hatten." Meinetwegen darf jeder dieses beste Deutschland für sich behalten, mein Land ist es nicht mehr. Selbst zu Weihnachten pissen die Impfkontrahenten sich in Foren und Kommentarspalten an, frönen genüsslich ihrem frustrierten Hass; lieben es zu hassen, zu denunzieren und zu hetzen. Ich klicke das schnell durch und weg. Meine Güte ist das krank. Ich wusste zwar schon immer, dass Menschen nicht unbedingt durchgängig liebreizende Zeitgenossen sind, aber das? :ups:

Am Ende bleibt nur Schulterzucken und das Hinwenden zu neuen Ufern. Immer wieder las ich Aussagen bezüglich Ungeimpfter, von Geimpften, dass sie (auch an Weihnachten) mit "sowas" gar nicht mehr reden, geschweige denn privaten Umgang pflegen wollten. Es zerbrechen Familienbande, die womöglich keine mehr (oder niemals welche) waren. Es lösen sich Jahrzehnte lange Freundeskreise auf, die nicht mehr zusammen passen. Hinter den FFP2-Masken, fallen die mentalen Masken allerorten, der Schleier der Kultur zerreißt und offenbart das was darunter liegt. Ein Ozean aus Hass. Tief in mir beginnt etwas lauthals zu lachen und schreit mit irre schriller Stimme: "Siehst du ? SIEHST DU? Ich habe es dir immer gesagt, sie haben ihn auch, genau wie du! ALLE haben sie ihn. Nur sie leugnen es; diese armseligen, scheinheiligen Würstchen. Jetzt ist die Zeit der Wahrheit! FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!"

Ist das so? Ich muss gestehen, dass ich des Lamentierens müde bin. Ich will auch nicht mehr reden. Zwar nicht MIT "sowas", sondern ÜBER "sowas". Es widert mich schlichtweg nur noch an. Ich habe meinen Pinterest-Account reaktiviert und pinne Frühlingsdeko DIYs. Tolle Sachen dabei. Und selbst wenn wir bereits Anfang kommenden Jahres das Packen beginnen werden, so wird das Ganze schon noch ein Weilchen dauern. Und alles ist besser (um sich damit zu beschäftigen), als dieser bis zum Erbrechen durchexerzierte Panikwahn, der aus normalen Menschen kopflose Hyänen werden lässt. Die "Wissenschaft" (bzw. die meisten ihrer käuflichen Vertreter) hat / haben bei mir jedenfalls komplett verschissen.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Okay, das muss sein. Habe ich gefeiert. :joint: (Inklusive: Mundraub beim Liebsten.)

Zuerst darüber, dass ein Rubikon-Autor den Jahresrückblick von Bill Gates kommentiert und sozusagen "übersetzt" hat. Das findet sich hier:

[Externer Link : bitte anmelden]

Daraus zitiert:
Dabei kommt er gut voran, er hat "die Programme ‚Breakthrough Energy Catalyst‘ und ‚Fellows‘ ins Leben gerufen, um die Finanzierung, die Produktion und den Kauf neuer sauberer Energietechnologien zu unterstützen“; mit dem Ziel, wie in seinem jüngsten Buch ausgeführt: Zero 2050, also Nullemissionen, Unmengen neuer kleiner Atomkraftwerke in jedem Vorgarten [..]
Ich berichtete das, von den Minireaktoren im Vorgarten, meinem Angebeteten, M.. Dessen lakonischer Kommentar dazu:

"Wenn das sowas wird, wie die Impfung, dann Prost Mahlzeit."

Ich liebe ihn! (Und Bill rettet derweil die Welt. Zeit hat er ja jetzt, nachdem die Kinder auszogen und seine Frau ihn verlassen hat. Von allen guten Geistern verlassen. Quasi.) :grin:

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Abwanderung in Zahlen: [Externer Link : bitte anmelden]

Dafür holt die Regierung dann große Mengen Flüchtlinge herein (während die Nachbarstaaten nur noch die Köpfe schütteln, schreit Deutschland beständig danach, sich als Weltretter zu betätigen, auf dem Rücken des eigenen Volkes) und oft ähnlich wenig Qualifizierte strömen aus der EU ins Land, während die Hochqualifizierten und / oder die, die noch etwas Geld auf der Kante haben, in Schaaren abwandern:

[Externer Link : bitte anmelden]

Staatsbankrott mit Ansage; wenn die Entschädigungszahlungen für den Impfwahnsinn erst fällig werden und das Staatssäckel ohnehin leer ist. Wie gut, dass die Regierung ihren Bürgern ab 01.01.2024 nicht mehr nur begrenzt in den Beutel greifen darf, sondern bei Eintritt / konkreter Drohung besagten Bankrotts, ungehemmt auch Privatvermögen enteignen kann. Eine kleine Gesetzesänderung macht es möglich (man muss es nur noch entsprechend formulieren und als Solidarbeitrag verkaufen):

[Externer Link : bitte anmelden]

[Externer Link : bitte anmelden]

Natürlich alles im Namen der Gesundheit. Der ultimative Freifahrtschein für jede Art von Schweinerei dieser Tage. Und wer es jetzt noch nicht erkennt und Koffer packt, der muss damit rechnen, dass es ihn (be)trifft. Das was diese Ideologen von langer Hand planten, das werden sie auch auf Biegen und Brechen durchziehen. Und wer die Zeche zahlen soll, auch das ist bereits beschlossen (s. o.). Nein danke.

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Re: Was vom Tage übrig bleibt..

Beitrag von Marina »

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Anlässlich dieses "wirklich bravourösen" :roll: Jahresbeginns, habe ich mir ein neues TB gegönnt: Klick! Ich schließe somit hier zu.

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